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Betoninstandsetzung

Er ragt in gewaltige Höhen und spannt sich über riesige Weiten. Er ist über und unter der Erde präsent und hat die Architektur der letzten hundert Jahre geprägt wie kein anderer Werkstoff. Der ehemalige Bundespräsident Theodor Heuss erklärte ihn zum „Baustoff des Jahrhunderts“. Für den weltbekannten italienischen Architekten Pier Luigi Nervi war er gleichzeitig „König und Diener am Bau”. Die Rede ist vom modernsten und wirtschaftlichsten Baustoff unserer Zeit – dem Beton.

Ob zurückhaltend schlicht oder atemberaubend kühn: Weltweit präsentiert sich der Baustoff Beton in unterschiedlichstem Gewand. Er prägt den Charakter einzelner Bauwerke oder ganzer Wohngebiete, er beeinflusst Stadtbilder und Arbeitswelten. Einst als grau, uniform und hässlich in Verruf, schien es eine Zeitlang nicht gut bestellt zu sein um das Image des Betons. Doch die Zeiten ändern sich. In den letzten Jahren ist dank neuer Techniken und innovativer Verfahrensweisen nicht nur die Qualität von Betonen verbessert, sondern sind auch deren kreativ-ästhetische Einsatzmöglichkeiten gesteigert worden. Dennoch: Ebenso wie andere Baustoffe ist auch Beton dem „Zahn der Zeit” ausgesetzt. Aufgrund mangelnder Kenntnisse chemischer, bauphysikalischer und statischer Zusammenhänge wurden insbesondere in den 50er Jahren und danach Fehler beim Bauen mit Beton gemacht, deren Folgen sich seit geraumer Zeit bemerkbar machen. Doch so komplex die Schadensbilder und ihre Ursachen, so differenziert muss auch deren Instandsetzung aussehen.Mit Respekt gegenüber der technischen und auch ästhetischen Zielsetzung des Erbauers.