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Sanierung eines Schulzentrums in Essen mit einem photokatalytischen Anstrichsystem

Beschichtungen im Umweltwesen

Das Stickstoffmonoxid aus Autoabgasen wird in der Luft rasch zu Stickstoffdioxid (NO2) oxidiert und trägt damit unmittelbar zur Vermehrung dieses für Mensch und Tier schädlichen Stoffes bei. Seit Januar 2010 beträgt der zulässige Jahresmittelwert an Stickstoffdioxid maximal 40 μg/m3 Luft, der Stundenmittelwert darf pro Jahr nur 18-mal einen Wert von 200 μg/m3 Luft überschreiten. Alle Kommunen sind gesetzlich aufgefordert, dies nachzuweisen. Werden die Grenzwerte überschritten, sind entsprechende Luftreinhaltepläne zur Reduzierung der Immissionen aufzustellen.

Der Begriff Photokatalyse umschreibt ein Wirkungsprinzip. Dabei bezeichnet das Wort „Katalyse“ die Beschleunigung einer chemischen Reaktion bzw. Umsetzung durch einen Stoff (= Katalysator), der sich dabei nicht verbraucht. Während der von ihm ausgelösten Reaktion verändert sich der „Katalysator” selbst nicht, das heißt: er bleibt prinzipiell stabil. Bekanntestes Beispiel aus der Industrie: der „Kat” im Auto. Er zersetzt bzw. spaltet giftige Abgase in unschädliche Endprodukte. Um diese Schadgase mit Hilfe der Photokatalyse zu reduzieren und abzubauen, setzen wir Keim-Soldalit ME für Aussen (Fassaden etc.) und Keim-Ecosil ME für Innen (Krankenhäuser, Kindergärten & Altenheime etc.) ein. Ein weiteres Tätigkeitsfeld ist die Beschichtung von Asbest-Zementfaser-Platten. Da der Rückbau und die Entsorgung sowie der Neuaufbau der Fassaden oftmals zu teuer wären, haben wir uns auf die Beschichtung dieser Untergründe spezialisiert.